Die Designer
Modedesign-Studenten von der Fachhochschule Hannover
Während des Projekts "Neue Kleider?!" im Museum August Kestner (Hannover) waren sie fasziniert von barocken Porzellanfiguren. Elemente aus dieser Zeit wurden nachgebaut, ausprobiert, verworfen, zerstückelt und tauchen als "Zitate" vereinzelt wieder auf. So wird zum Beispiel aus historischer Männerkleidung Streetwear für Mädchen, barocke Ornamente werden Schnitteile zur Konstruktion ungewohnter Kleider, der Reifrock wird neu interpretiert. Eine Schau voller Überraschungen.
Andrej SubarewDer in Wismar und Berlin lebende Designer präsentiert seine Hommage an Audrey Hepburn. "How do I look" - ein Spruch der Hepburn aus dem Film "Frühstück bei Tiffany" - das ist der Titel der Kollektion. Sein Thema ist das klassische Kostüm in verschiedenen Varianten mit speziellen Details im Schnitt, den Accessoires und den Stoffen. Ein Teil der Kollektion wurde mit naturgefärbten Stoffen der Spremberger Tuche GmbH gefertigt. Zur neuen Subarew-Kollektion gehören auch "das kleine Schwarze", Couture-Kleider und Modelle für mutige Männer.![]() |
Acht aus UngarnUnter Leitung der Ungarischen Stardesignerin S. Hegyi Lucia zeigen acht Designer der Ersten Ungarischen Modedesigner Vereinigung aus Budapest jeweils zwei Kleider, die von dem Audrey Hepburn Style inspiriert sind. S. Hegyi Lucia gründete 1991 ihr sehr erfolgreiches eigenes Label Luan by Lucia Ltd. in Budapest und ist seither in den Modemetropolen eine gefeierte Designerin. Sie setzt sich engagiert für den Ungarischen Modenachwuchs ein.![]() |
Stefan ReinbergerSeine Kollektion "Paint it black" bewegt sich zwischen Rock-Chic und Red Carpet. Die Abendroben aus feiner Seide, Wollgeorgette und Chiffon sind aufwändig von Hand bestickt und teilweise auch handbemalt. Dadurch wird jedes Kleid zum Unikat für Frauen, die einmalig sein wollen. Zu diesen Kundinnen zählen unter anderem Moderatorin Sandra Maischberger und Entertainerin Gayle Tufts. Ergänzt wird die Kollektion durch ebenfalls handgefertigten Schmuck von Rainer Wiencke.![]() |
Von Wedel & TiedekenFriederike von Wedel-Parlow und Regina Tiedeken machen Mode für Frauen mit Kopf und Stil. Ihre Kleidungsstücke beschreiben sie selbst als „Mischung aus Eleganz oder Femininität und etwas Sportlichem“. Als ehemalige Assistentinnen von Vivienne Westwood gründeten sie 2003 ihr eigenes Label. Von Wedel & Tiedeken zeigten ihre Kollektionen in Deutschland, Frankreich, Japan und China. Sie leben und arbeiten in Berlin.![]() |
QEDDrei Frauen stehen hinter diesem Männerlabel - Jasmin Moallim, Julia Böge und Simona. Seit 2006 arbeiten sie bei QED zusammen, davor absolvierten sie ein Studium an der Modeschule Esmod. Den Namen für ihr Label haben sie aus der Mathematik übernommen: Quod erat demonstrandum - was zu beweisen war. Die drei wollen beweisen, dass die Farbe Schwarz nicht langweilig sein muss. Fachleute beschreiben ihre Kreationen als "intellektuelle Einfälle mit genau der richtigen Portion jungenhafter Lässigkeit".![]() |
Scherer GonzálezConstanze G. González und Paul Scherer sind die kreativen Köpfe des 2004 gegründeten Fashion Labels Scherer González mit Sitz in Berlin. Hochwertige Materialien und eine individuelle Bearbeitung der Stoffe bringen eine außergewöhnliche Optik und einen überraschend unkonventionellen Look. An Stoffmenge wird nicht gespart, jedes Kollektionsteil besteht aus soviel Material, wie es braucht. Besondere Schnitte und viele liebevolle Details machen die Kollektionen perfekt für den großen Auftritt.![]() |











